Tour Prag ausserhalb der touristischen Routen

wohin die Touristen gewoehnlich nicht kommmen

Order Tour Code: P10
Tour availability: Tour available in summer season Tour available in winter season Recognized by UN as an unique heritage site
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Es ist eine Tour mit Fahrzeug. Nachdem Sie sich das touristische Zentrum angesehen haben, konnten Sie mit unserem Fuehrer andere Orte Prag's besuchen - Orte mit dem besten panoramatischen Rundblick, geheime, versteckte, historisch interessante, kurz nicht gewoehnlich touristisch aufgesuchte Orte,......ausserhalb der touristischen Routen.
Mindestdauer der Tour 4 Stunden
Fuehrer + Fahrzeug
Eintritte nicht einbegriffen im Preis

The price list of Private Prague Sightseeing Tours.
The price list of Transfer in Prague.

Wir veranstalten Stadtrundfahrten und Stadtrundgaenge je nach Wunsch unserer Kunden. Unsere befugte Fremdenfuehrer sprechen flot englisch, deutsch, franzoesisch, spanisch, russisch, italienisch, sogar auch japanisch, chinesisch, portugiesisch, daenisch, norwegisch, schwedisch, tuerkisch, griechisch und andere Sprachen je nach Wunsch unserer Kunden. Wir haben zur Verfuegung alle Arten der Fahrzeuge, wie PKWs, Minivans, Minibusse, weiter auch Limousines, Busse usw. Sie koennen die Touren anfangen wann Sie wollen, unser Fuehrer kommt ins Hotel oder an ein anderes Ort um Sie abzuholen, gleichfalls der Fahrer mit seinem Fahrzeug. Wir bieten verschiedene Tourarten in Prag und genauso Ausfluege au3erhalb von Prag. Wir stellen Gruppenprogramme, Kongresse sicher, usw.

Geschichte des Klosters
Das Stift Bøevnov ist ein Kloster des Benediktinerordens. Die Benediktinermönche befolgen die Benediktsregel, eine „Verfassung“ ihrer Gemeinschaft, die der hl. Benedikt aus Nursia (Norcia in Umbrien) für sie im sechsten Jahrhundert niederschrieb. Die Lebensweise dieses Ordens wird durch die Devise „Bete und arbeite“ zum Ausdruck gebracht.
Geschichte
Das Stift gründete 993 der hl. Adalbert, der zweite Bischof von Prag († 997), gemeinsam mit Herzog Boleslav II. dem Frommen († 999) als erstes Mönchskloster auf böhmischem Gebiet. Im 11. Jahrhundert während der Regierungszeit des Abtes Meginhard entstand in Bøevnov ein romanischer Kirchenbau. Das Mauerwerk ihrer dreischiffigen Hallenkrypta ist bis heute unter dem Chorraum der barocken Stiftskirche erhalten geblieben. Später im 13. Jahrhundert wurde am Ort der romanischen Kirche eine neue, geräumigere gotische Kirche aufgebaut. Der Hussitensturm richtete im Kloster gründliche Zerstörungen an. Die Erneuerung und die barocke Neugestaltung der Kirche und des Klosters fällt erst in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg: unter Abt Thomas Sartorius († 1700) und besonders in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Abt Othmar Zinke († 1738). Dieser stellte hochrangige Baumeister und Künstler jener Zeit, wie Christoph und Kilian Ignaz Dientzenhofer, Peter Brandl, Karl Josef Hiernle, Cosmas Damian und Ägid Quirin Asam ua. an. Somit entstand eine wertvolle und von Kunsthistorikern hochgeschätzte barocke Anlage mit einem anliegenden Garten. Das Stift Bøevnov entwickelte vor der Mitte des 18. Jahrhunderts einen ehrgeizigen Plan, eine Academia Nobilium (Akademie für Adelige) zu errichten, der leider später scheiterte.
20. Jahrhundert
Im 20. Jahrhundert erlebte das Stift Bøevnov und seine Gemeinschaft eine bewegte Zeit. Während des II. Weltkrieges wurde ein Teil des Klostergebäudes von der Wehrmacht besetzt. Im Jahre 1950 wurde das Stift sowie alle andere Ordenshäuser in der damaligen Tschechoslowakei durch die kommunistische Regierung unterdrückt und deren gesamter Besitz wurde eingezogen. Abt Anastas Opasek († 1999) wurde 1950 in einem Schauprozess zu lebenslänglicher Haft verurteilt und zehn Jahre später auf Bewährung freigelassen. Nach der "samtenen" Revolution wurden die verfallenen Klostergebäude den Ordensgemeinschaften zurückgegeben. Die Mönche begannen zu Bøevnov neu das klösterliche Leben. Mit der Unterstützung der ausländischen Benediktiner und mit der Aushilfe der staatlichen Behörden konnte man die Bausubstanz des Klosters renovieren und die Feier des Milleniums des Klosters im Jahre 1993 würdig veranstalten. Anlässlich dieses Jubiläums wurde das Kloster vom Papst zur Erzabtei (ein Ehrentitel, mit dem ruhmreiche und bedeutende Klöster des Ordens ausgezeichnet werden) erhoben. Papst Johannes Paulus II. besuchte dann 1997 die Klostergemeinschaft im Rahmen seiner Pastoralreise in die Tschechische Republik. Seit 1999, wo Erzabt Anastas Opasek verstarb, steht dem Kloster Prior-Administrator P. Prokop Siostrzonek vor. Die Baumaßnahmen und die Renovierungsarbeiten gehen Schritt für Schritt weiter. Am Anfang des 21. Jahrhunderts weiß sich das Kloster und seine Mönchsgemeinschaft wieder im Leben des Prager Stadtviertels Bøevnov beheimatet.
Brevnover Kloster heute
Im Kloster betet und arbeitet die Mönchsgemeinschaft wieder. Ihre Lage in der Großstadt und die reiche Tradition bringen viele Aufgaben mit sich. Die Mönchspriester betreuen die Pfarrgemeinde von Bøevnov und die Walfahrtskirche Unserer Lieben Frau vom Siege am Weißen Berg. Seit 1998 gibt die Erzabtei die Reihe "Pietas Benedictina" heraus. Sie vermittelt den heutigen tschechischen Lesern durch Übersetzungen ins Tschechische Quellen der monastischen Tradition von der Antike und bis zum Mittelalter und weitere wichtige Werke der frühchristlichen Spiritualität.

Aussichtsturm auf dem Petrin-Hügel
Der Aussichtsturm Petøín im Westen der Stadt wurde anlässlich der grossen Jubiläums-Industrieausstellung in Prag als verkleinerter Nachbau des Pariser Eiffelturmes erbaut. Sein Bau dauerte damals nur fünf Monate und am 20. August 1891 wurde er feierlich fuer die Oeffentlichkeit eröffnet. Er i0st nur 60 Meter hoch, aber wenn man zu dieser Höhe noch die Höhe vom Petrin-Hügel dazurechnet - 327 Meter über dem Meeresspiegel, befindet sich seine Aussichtsplattform praktisch in derselben Höhe wie jene in Paris. In der Anknüpfung an die Austellung entstand damals in Prag eine Reihe von interessanten Objekten, die beweisen sollten, dass die tschechische Technik hoch entwickelt ist. Zu ihnen gehörte z. B. hier am Petøín-Hügel die Standseilbahn, die den Besuchern den Zutritt von der Stadt ermöglichte. Das Spiegellabyrinth wurde hierher erst nachträglich nach der Verlegung des Objektes vom Messegelände platziert. Der Aussichtsturm hat im Laufe von mehr als hundert Jahren seiner Existenz viele Umgestaltungen erfahren. Eine anspruchsvolle, im Jahre 2002 vollendete Rekonstruktion gab dem Turm seinen ursprünglichen Zustand aus dem Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Es wurden alle nachträglich montierten Trennwände und Spriessen demontiert und weitere unpassende Bauumgestaltungen entfernt. Es wurde auch das in der Höhe von 20 Metern liegende Aussichtsplateau wiederhergestellt. Erreichbar ist der Turm, der auf einem Berg steht, entweder zu Fuß über einen 45-minütigen Aufstieg durch einen Park oder ca. alle 10 Minuten mit der Petrin-Standseilbahn. Auf das zweite Aussichtsplateau kann man ueber 299 Treppenstufen erreichen (für Körperbehinderte steht ein Fahrstuhl zur Verfügung). Doppelte Wendeltreppen führen um den Turmtubus mit Rastrampen herum. Vom oberen Aussichtsplateau aus eröffnet sich ein herrlicher Ausblick auf Prag und seine Umgebung, bei schönem Wetter ist praktisch das ganze Mittelböhmen zu überblicken. Im Turmsouterrain befindet sich ein Ausstellungssaal.

Zizkov Fernsehturm
Dank der einzigartigen Lage in der Nähe zum Prager Zentrum und des breiten Dienstleistungsangebots ist er eine beliebte Attraktion – nicht nur für die Einwohner Prags und der Tschechischen Republik, sondern auch für ausländische Touristen. Die Dominante, und zugleich das höchste Gebäude der Hauptstadt, bietet einen einzigartigen 360°-Ausblick mit thematisch ausgerichteten Kabinen inklusive eines interaktiven Teils, eines Restaurants, eines Cafés und einer Bar sowie eines Luxus-Apartments. Nach der Rekonstruktion im Jahre 2011/2012 sind alle Räumlichkeiten in einem nicht alltäglichen Stil eingerichtet, so dass sie Besucher mittels ihres einzigartigen Designs ansprechen. Ein Park mit einem Gartenrestaurant und einer Sommerterrasse sowie einem Picknickgarten umgibt den TOWER PARK PRAHA. Im Herbst 2013 beginnt der Bau eines professionellen Minigolfplatzes, der im darauffolgenden Jahr im Sommer eröffnet werden wird. Im äußeren Atrium entsteht zukünftig ein mobiles Podium mit einem Zuschauerraum für bis zu 500 Personen.
Mit seinen 216 Metern ist er nicht nur das höchste Gebäude Prags, sondern auch der höchste Turm und die höchste Aussichtsplattform in der Tschechischen Republik. 3 Superlativen HÖCHSTES GEBÄUDE IN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK HÖCHSTE AUSSICHTSPLATTFORM IN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK DAS ZWEITHÄSSLICHSTE GEBÄUDE DER WELT NÜTZLICHE INFORMATIONEN Höhe des Turms: 216 m Höhe des Observatoriums: 93 m Höhe des ONE ROOM HOTELs: 70 m Höhe des Restaurants: 66 m Kapazität des Observatoriums: 300 Personen Kapazität des Restaurants OBLACA: 180 Personen Kapazität des Gartenrestaurants MIMINOO: 130 Personen (32 Plätze innen, 98 Plätze außen) Kapazität des Kongresszentrums: 140 Personen Anzahl der Aufzüge: 2 Aufzüge für die Öffentlichkeit, 1 Lastenaufzug Geschwindigkeit der Aufzüge: 4m1 Kapazität der Aufzüge: Aufzug für die Öffentlichkeit – max. 12 Personen, Lastenaufzug – max. 16 Personen Anzahl an Stufen: 736 Anzahl der Parkplätze in den unterirdischen Garagen: 99 Anzahl der Parkplätze am Parkplatz im Freien: 23 inklusive 3 Stellplätze für Behinderte
GESCHICHTE UND TECHNISCHE DETAILS Der Žižkover Fernsehturm wurde in den Jahren 1985 – 1992 nach dem Projekt der Architekten Dipl. Ing. Václav Aulický und Dr. Ing. Jiøí Kozák erbaut. Trotz kritischer Stimmen der lokalen Bevölkerung, die auf den Kontrast der High-Tech-Architektur und mit der historischen Umgebung des Stadtbezirks Žižkov verwiesen, wurde der Turm fertig gestellt. Heute ist er eine geschätzte Dominante des Prager Panoramas. In den Jahren 2011 – 2012 unterzog sich der Turm einer kompletten Rekonstruktion der Inneneinrichtung. Ein Team anerkannter tschechischer Architekten und Künstler wurde beauftragt, neue Räumlichkeiten vorzuschlagen und eine interaktive Umgebung zu schaffen. Der Žižkover Fernsehturm wurde auf TOWER PARK PRAHA umbenannt.
Der Turm des Fernsehsenders ist aus technischer Sicht ein Unikat – Schwankungen des Turms werden mit einem speziellen Pendel inmitten der Konstruktion, die sich aus drei walzenförmigen Stahlhülsen und neun Kabinen zusammensetzt, eliminiert. Auf diesen Hülsen sind drei Kabinen platziert, die erste in einer Höhe von 66 Metern, die Kabine des Observatoriums in einer Höhe von 93 Metern und die höchstplatzierte Kabine mit Rundfunktechnik. Das Gebäudefundament befindet sich in einer Tiefe von 15 Metern unter der Erdoberfläche. Die Hülsen des Turms erreichen dann eine Höhe von 134 Meter.
BABYS Seit dem Jahre 2000 sind die charakteristischen Babys ein Bestandteil des Turms, konkret zehn Riesenbabys, die den Turm hinauf- und hinunterklettern. Diese laminierten Statuen, genannt „Miminka“ (Babys), wurden hier ursprünglich vorübergehend platziert. Sie erreichten aber solch eine Beliebtheit, so dass sie am Turm fortdauernd installiert worden sind. Möchten Sie sich die Babys aus nächster Nähe ansehen, dann finden Sie drei solcher – nur mit dem Unterschied, dass sie aus Bronze sind – im Prager Kampa Park.
Die Babys sind ein Werk des international anerkannten tschechischen Künstler David Èerný, der für seine provokativen und umstrittenen Werke bekannt ist. Zu seinen bekannten Werken gehört zum Beispiel „Entropa“, das im Jahr 2009 am Sitz des Europarats platziert worden ist, als die Tschechische Republik den Vorsitz des Europarats innehatte.
UMGEBUNG UND BEDEUTENDE PLÄTZE Stadtteil Žižkov
Der Bezirk Žižkov / Vinohrady befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums, gleichzeitig ist er aber weit weg von Lärm und Hast. Dieser Prager Stadtteil ist bekannt für seine große Anzahl an Kneipen, Gartenrestaurants und Cafés und ist deshalb ein beliebter Platz zum Wohnen. Die lebendige Atmosphäre, die Bauernmärkte und die schönen Wohnhäuser aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts sind wirklich während eines Spaziergangs durch die Altstadt einen Besuch wert.
Jüdischer Friedhof Der Jüdische Friedhof befindet sich in einem Teil des Parks, der den Žižkov Turm umgibt. Er wurde im Jahre 1680 als Begräbnisstätte für Pest-Tote in der Jüdischen Prager Gemeinde angelegt. Der verbliebene Friedhofsteil, wo Sie Grabsteine von Persönlichkeiten finden, ist nun vom Park mittels einer Wand abgeteilt. Seit dem Jahre 2001 ist der Friedhof der Öffentlichkeit zugänglich, und zwar am Montag, Mittwoch und Freitag.
Nationaldenkmal in Vítkov Das Denkmal wurde in den Jahren 1929 – 1938 erbaut, als Tribut an die Teilnehmer, die am Kampf für die Entstehung der Tschechoslowakischen Republik teilgenommen haben. Vor dem Denkmal ragt majestätisch die Statue von Jan Žižka zu Pferde empor. Sie gehört zu den größten Reiterstandbildern der Welt.
Riegerovy sady Der hundert Jahre alte Park mit einer Fläche von knapp elf Hektar bietet eine angenehme Umgebung für Spaziergänge sowie für Entspannung und Erholung auf einer Decke im Sommer. Im Winter finden hier vor allem Kinder beim Schlitten fahren ihr Auskommen. Vom Park aus hat man einen einzigartigen Ausblick auf den Hradschin, den Laurenziberg und weitere Prager Plätze.

Tanzende Haus
Das Gebäude entstand dank einer langen Reihe von unerwarteten Zufällen: Architekt Vlado Miluniæ wohnte im Nachbarhaus, das der Familie Havel gehörte. Im Jahre 1986 (es herrschte noch ein tief totalitäres Regime) bat ihn Václav Havel (damals Volksfeid Nr. 1) ein Projekt auszuarbeiten um die gemeinsame Wohnung beider Havel-Brüder zu teilen. Der Umbau wurde unter aufmerksamer Assistenz der Staatspolizei durchgeführt. Während der Bauarbeiten kamen der Architekt Frank Gehry mit Václav Havel ab und zu ins Gespräch. Im Laufe ihrer gemeinsamen Gesprächesprachen beide unter anderem auch über ihre Wunschvorstellung (damals schien sie völlig naiv und unrealisierbar), wie schön es wäre, wenn auf der brach liegendem Nachbarparzelle, die gegen Ende des zweiten Weltkriegs versehentlich ausbombardiert wurde, ein Gebäude stehen würde, das ausschließlich der Kultur gewidmet wäre.
Danach – einem Wunder ähnlich – erfolgte die Samtene Revolution und Volksfeind Václav Havel wurde Präsident. Havel entschloss sich nun seine frühere Vorstellung zu realisieren. Vlado Miluniæ wurde beauftragt eine Studie für ein Eckgebäude auszuarbeiten, das kulturellen Aktivitäten dienen würde. Der Präsident äußerte folgenden Wunsch: das Haus, welches auf Grund und zugleich als Folge der Samtenen Revolution entstand, muss ihre Reflexion darstellen. Deshalb schlug er ein Objekt vor, das aus zwei Teilen bestehen würde: einem statischen und einem dynamischen. Diese beiden Teile sollten die damalige Gesellschaft reflektieren: aus ihrem größeren – totalitären, statisch vertikalen Teil sonderte sich ein kleinerer, dynamischer Teil ab und begab sich auf den Weg der demokratischen Änderungen, führte zum gesellschaftlichen Umbruch. Das Projekt fand bei Pavel Koch (einem Freund von Vlado Miluniæ), der zufälligerweise gerade in Prag als Vertreter der holländischen Firma Nationale Nederlanden weilte, großen Anklang. Aus taktischen Gründen wurde für die Realisierung des Gebäudes ein passender Partner, Architekt Frank Gehry gewählt. Und so kam es, dass zwei Architekten aus verschiedenen Teilen unserer Erde in seltenem Einklang - und auch dank der finanziellen Unterstützung von holländischen Gulden - der Stadt Prag ein herrliches, mutiges, gewagtes Geschenk bauten, das zum positiven Symbol der Stadt wurde: einen Freudetanz über das Ende des totalitären Regimes.
Das Tanzende Haus ist ein einmaliges, prächtiges Gebäude , das zum unteilbarem Bestandteil von Prag wurde. Auf dem Rašín-Kai und dem Jirásek Platz befand sich seit 1945 eine brach liegende Parzelle. Das Wohnhaus, das auf dem Grundstück vorhin stand, wurde am 14. 2. 1945 (ebenso wie das Kloster Emauzy- Emmauskloster) versehentlich durch die Bomben amerikanischer Flugangriffe, als die Amerikaner Prag mit Dresden verwechselten, vernichtet. Nach definitivem Abräumen der Trümmer im Jahre 1960 und dann weitere 30 Jahre lang konnten sich die Regierungen nie auf einem Objekt einigen, das die leere Parzelle beleben würde.
Das Tanzende Haus entwarfen in gemeinsamer Zusammenarbeit der kroatische Architekt Vlado Miluniæ,der kanadische Architekt Frank O. Gehry, das Interieur die britische Architektin tschechischer Abstammung Eva Jiøièná. So entstand das heutige Gebäude, das in seiner Stahlbeton-Konstruktion neun Stockwerke im Obergeschoss und zwei Stockwerke im Untergeschoss verbirgt. Zur Zeit befindet sich im Gebäude ein neu eröffnetes Luxus-Hotel, das seinen Gästen 21 luxuriöse Zimmer mit unvergesslichem Ausblick auf die Prager Burg anbietet, weiter ein Café im obersten Stockwerk des Restaurants. Auf dem Gipfel des Gebäudes befindet sich eine Aussichtsterrasse, von der aus man Prag bewundern kann und das Stadtpanorama durch eine Rundaussicht von 360 Grad betrachten kann.
Den Namen erhielt das Gebäude aufgrund seiner beiden Türme, welche an die weltberühmten Tänzer Ginger Rogers und Fred Astair erinnern sollen. Die statische Seite des Bauwerks, der steinerne Turm, symbolisiert den Tänzer. die Tänzerin in ihrem Faltenkleid, die sich an ihren Tanzpartner schmiegt, stellt der grazile, gläserneTurm dar. Der Turm, der den Tänzer symbolisiert, trägt an seiner Spitze eine Kuppel mit Konstruktion aus Edelstahlrohren, die mit einem rostfreien Maschendrahtnetz bezogen sind. Das soll den Kopf und die Haare der sagenhaften Gorgonen-Schwester Medusa darstellen. Beide Teile sind vertikal getrennt und auf einzelnen Ebenen nicht miteinander verbunden.
Das Tanzende Haus durchtanzte sich im Jahre 1996 zu seiner Eröffnung und noch im demselben Jahr gewann es den Prestige-Preis der amerikanischen Zeitschrift Time in der Kategorie Design des Jahres. Nicht minder bedeutungsvoll ist auch die Tatsache, dass dieTschechische Nationalbank auf ihren Gedenkmünzen das Gebäude als Vorbild zeitgenössischer Gebäude für den Zyklus Zehn Jahre der Architektur abbilden ließ. Das Tanzende Haus gehört, gehörte und wird wahrscheinlich noch lange Zeit zu denwidersprüchlichsten Gebäuden der neuen Prager Architektur gehören, die in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden.



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Last updated on May 19, 2017